Piraten-Kuchen

Ihr braucht einen ganz besonderen Kuchen für eure nächste Party rund um Meer, Meerjungfrauen oder Surfer? Hier findet ihr eine Anleitung, wie ihr aus einem einfachen Blechkuchen und einer Surfer-Barbie, z.B. Merliah, einen coolen Wellenkuchen zaubern könnt.

Der Kuchen

Für den Kuchen haben wir ein Marmorkuchen-Rezept verwendet. Ihr braucht drei Formen und zwar ein Backblech für das Meer, eine Kastenform für das Piraten-Schiff und eine kleine Glasschüssel (Salatschüssel) für die Schatzinsel. Für das Backblech braucht ihr die doppelte Menge des Rezepts, wobei wir das Kakaopulver weggelassen und statt dessen Schoko-Streusel unter den Teig gemischt haben (sozusagen Stracciatella-Kuchen – sehr zu empfehlen!). Für die anderen beiden Formen braucht ihr nochmal die Hälfte des Rezepts, füllt mit dem hellen Teig die kleine Schüssel etwa zur Hälfte und mischt Kakaopulver unter den übrigen Teig für die Kastenform.

Die Dekoration

Ihr braucht:

  • Schokoladen-Kuvertüre, Vollmilch für Schiff und Schatztruhe
  • große Gummibärchen (Saftbären, gibt’s in der Apotheke)
  • Kleiner, runder Keks als Steuerrad (z.B. Glücks-Kex von De Beukelaer)
  • blaues Fondant für das Meer
  • weißes Fondant für das Segel
  • schwarzes und weißes Fondant für die Flagge
  • weißes Fondant und grüne Lebensmittelfarbe für die Palmenblätter
  • Amicelli für Mast, Kanonen und Palmenstamm
  • kleine Butterkekse für die Schatztruhe
  • Mini-Smarties, goldene und silberne Zuckerperlen als Schätze in der Schatztruhe
  • Puderzucker und Kaba gemischt für die Insel
  • Kerzen
  • Zahnstocker
  • Schaschlikstäbchen

So wird’s gemacht:

Das Meer

 

Den Kuchen stürzen, umdrehen und mit Buttercreme (Rezept findet ihr HIER) einstreichen.

Blaues Fondant auf einer mit Puderzucker bestäubten Arbeitsfläche (ich nehme gern Backpapier als Unterlage) dünn ausrollen und – am einfachsten zu zweit – auf den Kuchen legen. Die Ränder wellenförmig drapieren. Den Puderzucker könnt ihr anschließend mit einem Pinsel abstauben. Wir fanden, er sah aus wie Gischt auf den Wellen und haben ihn daher auf dem Kuchen gelassen.

Die Schatzinsel

Den Kuchen aus der Schüssel stürzen. Puderzucker und Kaba mischen, in ein Sieb geben und den Kuchen damit bestäuben.

Schneidet aus der Fondant-Decke eures Kuchens einen Kreis in der Größe der Insel heraus, an der Stelle, an der ihr die Insel hinsetzen wollt. Klebt die Insel mit Buttercreme fest und zieht die Fondant-Kante an der Insel entlang etwas nach oben, sodass es aussieht, als würde die Insel von Wellen umspült.

Die Palme

Etwas weißen Fondant mit grüner Lebensmittelfarbe färben. Wenn er zu feucht wird, Puderzucker zugeben und verkneten. Den Fondant auf einer mit Puderzucker bestäubten Arbeitsfläche dünn ausrollen und mit einem spitzen Messer Palmenblätter ausschneiden.

Für die Blattstruktur die Ränder leicht mit der Gabel eindrücken.

Die Blätter über Löffel verschiedener Größe legen, um unterschiedlich gewölbte Blätter zu erhalten. Trocknen lassen.

Wenn die Blätter hart sind, könnt ihr sie Stück für Stück an den Palmenstamm ankleben. Der Stamm besteht aus einem Amicelli, das mit Hilfe eines Schaschlik-Stäbchens in die Insel gesteckt wird. Als „Kleber“ für die Blätter haben wir aus Puderzucker und Wasser eine dickflüssige Masse angerührt und mit Lebensmittelfarbe grün gefärbt.

TIPP:

Es war schwieriger als ich dachte, die Fondant-Blätter anzukleben. Viele sind mir in der Hand zerbrochen und man muss ziemlich lange halten, bis der Puderzucker-Kleber fest wird. Falls ihr Tipps, Ideen oder Erfahrungen habt, wie man eine essbare Palme einfacher gestalten kann, freue ich mich über eure Kommentare!

Die Schatztruhe

Für die Schatztruhe nehmt ihr 5 kleine Butterkekse, bestreicht sie an den Rändern mit Schokoladen-Kuvertüre und klebt sie zusammen, wie ihr es auf dem Bild seht. Den Deckel müsst ihr so lange halten, bis die Kuvertüre trocken genug ist, um den Deckel offen zu halten. Das dauert aber nicht lange!

Die Außenseite der Truhe mit Schokoladen-Kuvertüre anmalen.

Die Truhe mit „Schätzen“ in Form von gelben Mini-Smarties, goldenen und silbernen Zuckerperlen o.ä. füllen.

Nun könnt ihr eure Schatztruhe mit etwas Buttercreme auf der Insel festkleben.

Das Piraten-Schiff

Den Kastenkuchen stürzen und mit einem großen Messer in Schiff-Form schneiden.

Den Kuchen oben flach abschneiden…

…und mit einem Esslöffel etwas aushöhlen.

Überzieht den Kuchen mit Schokoladen-Kuvertüre und platziert die Gummibären als Piraten.

Für die Kanonen schneidet ihr ein Amicelli in 3 gleiche Teile und befestigt die Stücke mit Zahnstocher an beiden Seiten des Schiffes.

Das Segel schneidet ihr aus dünn ausgerolltem weißen Fondant zu. Für den Mast werden zwei Amicelli mit einem Schaschlik-Stäbchen zusammengesteckt. Schneidet in das Segel oben und unten jeweils ein Loch, damit ihr den Mast durchschieben könnt. Zum Trocknen legt ihr zwei Löffel unter das Segel, damit es später aussieht, als würde der Wind das Segel blähen.

Wenn es getrocknet ist, könnt ihr das Segel mithilfe eines weiteren Schaschlikstäbchens in den Kuchen stecken. Oben haben wir noch eine Piraten-Fahne aufgesteckt, die aus weißem und schwarzen Fondant besteht.

Als Steuerrad wird ein Keks verwendet.

Die Haie

Für die Haie, die das Schiff umkreisen, schneidet ihr die Reste des grünen Palmen-Fondants Flossen-förmig zu. Schneidet mit dem Messer schlitze in die Fondant-Decke eures Kuchens und steckt die Flossen hinein.

Die Kerzen

Zum Schluss nur noch die Kerzen in den Bug des Schiffes stecken. FERTIG!

Wir haben diesen Kuchen für unsere Piraten-Party gebacken.

2 Kommentare

  1. Rebecca
    21. April 2018
    Antworten

    Danke für die tolle Idee!
    Ich habe den Kuchen zum 3. Geburtstag unseres Sohnes gebacken und er war hin und weg.
    Statt Stracciatellakuchen für das Meer, habe ich Biskuitteig mit Schokoladenbuttercreme als Füllung verwendet (auf Wunsch vom Geburtstagskind und für die Leute).

  2. Rebecca
    21. April 2018
    Antworten

    ….und für die Leute die gerne Torte essen, statt Trockenkuchen.
    Als Besatzung haben wir statt Gummibärchen, kleine Piraten Spielzeugfiguren benutzt.

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