Schatzsuche à la Pirat

Eine aufregende Schatzsuche für abenteuerlustige und mutige Piraten, die es mit tickenden Krokodilen, Skeletten und Spinnweben aufnehmen!

Die Schatzkarte

Die Piraten bekommen eine Schatzkarte, auf der die Lage des Schatzes eingezeichnet ist. Er befindet sich auf der berüchtigten Piraten-Insel, die sich ganz in der Nähe befindet. Doch wie sollen die Piraten über das Meer dorthin kommen?

Zur Anleitung „Schatzkarte selber machen“

Überfahrt zur Piraten-Insel

Es gibt kein Floß in Sichtweite, doch die Gewässer rund um die Piraten-Insel sind magisch. Zum Glück weiß die Ober-Piratin (große Schwester des Geburtstagskindes) ein gut geschütztes Geheimnis: Sie ruft ein komisches Wort auf einer fremden Sprache, das wie „Iiiik, Iiiik“ klingt und es erscheint – ein magischer Delfin! Mit seiner Hilfe können die Piraten über das Meer zur Piraten-Insel gelangen!

 Die Kinder hangeln sich einzeln auf einem Rollbrett an einem Seil über die Terrasse, auf der Wellen aufgemalt sind, um das Meer darzustellen.

Abstieg in die Piraten-Grotte

Der Abstieg in die Piraten-Grotte erfordert Mut, denn die kleinen Piraten werden nacheinander einen steilen Abhang hinunter gelassen, um zum Eingang zu gelangen.

Wir haben den Abgang vom Garten in den Keller mit Teppich ausgelegt, ein Brett darauf gelegt und die Kinder auf einem Schlitten, an den eine Schnur gebunden war, hinunter gelassen.

Käpt’n Hooks tickendes Krokodil und das Licht

 

Durch einen schmalen Tunnel, durch den die Kinder krabbeln müssen, gelangen sie nun in die Grotte, in der es stockdunkel ist (in Wahrheit nicht ganz so stockdunkel, damit die Kinder keine Angst bekommen 😉 )

 

Zu hören ist nur ein leises Ticken. Das stammt von Käpt’n Hooks Krokodil, das damals den Wecker verschluckt hatte. Das Krokodil hat auch noch das Licht geklaut. Deshalb machen sich die Kinder nun auf die Suche nach dem tickenden Krokodil, um Licht ins Dunkel zu bringen.

Das Krokodil ist eine verkleidete Eieruhr, die wir in einem Spielzelt versteckt haben zusammen mit Teelichtern.

Suche nach der Schatztruhe

Nachdem die kleinen Piraten mit Lichtern bewaffnet sind, kann die Suche nach der Schatztruhe losgehen! Im fahlen Kerzenschein untersuchen sie alles, was im Raum herumliegt oder steht.

(Wir haben die Wände mit schwarzen Müllsäcken abgehängt und Sofakissen, Isomatten, Kuscheltiere und alles was im Raum herumstand mit Müllsäcken bedeckt oder verpackt. Hinter einem Müllsack in der Ecke war die Schatzkiste verborgen!)

Der Fisch und der verschluckte Schlüssel

Endlich haben sie die Schatztruhe entdeckt, doch – oh nein! – sie ist verschlossen! Der Schlüssel ist ins Wasser gefallen und wurde von einem kleinen Fisch verschluckt. Also heißt es nun: Angeln! Welcher Fisch ist der richtige?

(Unter einen der Fische, die mit Metallringen versehen sind, haben wir den Schlüssel mit Tesafilm festgeklebt. Mit Magnetangeln können die Fische geangelt werden.)

Zur genauen Anleitung „Angelspiel“

TIPP:

Um die Schwierigkeit für ältere Kinder zu erhöhen, kann im Dunkeln geangelt werden und nur die LED-Teelichter als Lichtquellen zwischen den Fischen genutzt werden. Unsere 5-Jährigen bevorzugten das Angeln im Hellen 😉

TIPP:

Um zu verhindern, dass zufällig der richtige Fisch als erstes geangelt und damit das Spiel sehr schnell beendet wurde, haben wir ein paart Fische – darunter den Schlüssel-Fisch- beiseite gelegt und die Kinder erstmal angeln lassen. Als jeder einen Fisch erwischt hatte, kam eine „Welle“ und neue Fische wurden angespült – darunter der Richtige!

Das Öffnen der Schatztruhe

Mit dem Schlüssel können die Kinder nun endlich die Schatztruhe öffnen. Doch statt eines Schatzes befinden sich Piraten-Säbel darin! Das kann noch nicht der sagenumwobene Schatz sein! Doch es schadet nichts, erstmal ein paar Kampfübungen mit den Säbeln zu machen…wer weiß, was in der Piraten-Grotte noch lauert…

Jeweils zu zweit gehen die kleinen Piraten zusammen und kämpfen mit ihren Piraten-Säbeln. Da diese aufblasbar sind, ist das Verletzungsrisiko gering und die Eltern entspannt 😉 !

Kampf gegen das Skelett

Nach dem Kämpfen wollen die Kinder die Piraten-Grotte noch weiter erforschen und den richtigen Schatz finden! Doch plötzlich versperrt ihnen ein gruseliges Skelett den Weg. Alle zusammen müssen nun das Skelett mit ihren Säbeln bekämpfen, anschreien und erschrecken, damit es sich zurückzieht und den Weg frei macht.

(Ich brauche nicht erwähnen, dass sich die kleinen Piraten das nicht zweimal sagen ließen und sich voller Begeisterung auf das Skelett stürzten – zur Beruhigung: Es hat überlebt 😉 )

Kampf durch die Spinnweben

Nun ist der Weg frei…oder doch nicht? Nein! Spinnweben versperren den weiteren Weg! Da hilft nur, sich mit den Säbeln einen Weg durch das Wirrwarr zu bahnen!

TIPP:

Damit nicht die schnellsten Kinder alle Luftschlangen zerschlagen und für die hinteren nichts mehr bleibt, haben wir sie in 4 Zweiergruppen aufgeteilt und die Strecke in 4 Etappen unterteilt. Immer wenn eine Etappe freigekämpft war, durfte die nächste Zweiergruppe nach vorne und den weiteren Weg frei machen. Das hat super geklappt und die Kinder haben perfekt mitgemacht!

Aufteilung des Piratenschatzes

Am Ende des Spinnweben-Weges finden die tapferen Piraten eine weitere Schatztruhe. Dieses Mal ist es der wahrhaftige sagen umwobene Piraten-Schatz! Die Kiste ist gefüllt mit Goldmünzen und mehreren kleineren Schatzkisten, in denen sich verschiedene Mitgebsel befinden wie Piraten-Schokolade, Augenklappen, Piraten-Tatoos, etc. Die Geburtstags-Piraten holen sich ihre selbstgebastelten Schatztruhen und dürfen sich nun aus jeder Mitgebsel-Schatzkiste etwas herausnehmen und in ihre eigene Truhe packen. Zum Schluss teilen sie auch noch die Goldmünzen, denn wie bei allen richtigen Piraten ist Gold am Ende einfach das Einzige, das zählt!

Wir haben die Schatzsuche im Rahmen unserer Piraten-Party durchgeführt.

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