Ninja-Party

Für alle, die wie echte Ninjas kämpfen und Abenteuer bestehen wollen!

Bei unserem Sohn steht gerade die Lego-Serie „Ninjago“ hoch im Kurs. Deshalb wünschte er sich zu seinem 7. Geburtstag eine Ninja-Party mit Waffen, Schnitzeljagd und natürlich als Finale einen Abschlusskampf mit dem bösen Lord Garmadon! Also ran ans Werk…

Einladung mit Überraschung

Als Einladung haben wir diesmal quadratische Kartons gebastelt und sie auf einer Seite mit den Ninjago-Augen beklebt. Rundherum waren dann alle Informationen zu lesen: wer, was, wann, wo gefeiert wurde. Der Clou: In den Schachteln fanden die Gäste selbst genähte Ninja-Kostüme, die sie zur Party gleich anziehen konnten!

Ninja-Deko

Um eine ninja-mäßige Stimmung zu erreichen, haben wir das Zimmer mit Lampions und Schriftbahnen mit japanischen Schriftzeichen dekoriert.  Die asiatische Lampe und ein paar Drachen zum Aufstellen hatten wir noch im Fundus. Für die Tischdeko haben wir Ninjago-Aufsteller aus Schrumpffolie gebastelt und die Teller mit Augen und Servietten als Ninjas verkleidet.

Ninja-Kuchen

Wer schon andere Party-Anleitungen von uns gelesen hat, weiß, dass unser Sohn sich immer Kuchen mit Dekorationen wünscht, die komplett essbar sind. Diesmal wurde es eine Ninja-Trainingsarena mit verschiedenen Stationen und Ninjago-Figuren aus Fondant.

Ninja-Ausbildung im Trainings-Parcour

Nach der Kuchen-Stärkung erzählt Sensei Wu (verkleidete Schwester des Geburtstagskindes, s.u.) den Kindern, dass Nya, die Schwester des Ninjas Kai aus Ninjago entführt wurde. Dahinter steckt der böse Lord Garmadon. Um dem Sensei bei der Suche nach Nya zu helfen, müssen die Kinder erst einmal zu Ninjas ausgebildet werden. Dazu haben wir im Garten einen Trainingsparcour aufgebaut, der – gemäß der Fähigkeiten der Ninjago-Ninjas – unterteilt ist in das Land des Eises, das Land des Feuers, das Land der Blitze und das Land der Erde. Es gibt genauso viele Trainings-Aufgaben wie Ninja-Azubis, sodass sich die Kinder nach Lust und Laune verteilen und durchwechseln können, bis jeder jede Aufgabe gemeistert hat.

Das Land des Eises

Im Land des Eises erwarten die Kinder zwei Aufgaben.

1. Ninja-Aufgabe: Eisschollen-Slalom

Die Kinder legen sich auf eine Eisscholle (Rollbrett) und bewegen sich mit den Händen durch einen Slalom-Parcour, der durch Luftballons markiert ist.

2. Ninja-Aufgabe: Eiswasser-Challenge

Bei dieser Aufgabe balancieren die Ninja-Azubis über ein kippendes Brett. Dabei müssen sie einen mit Wasser gefüllten Becher tragen und möglichst nichts verschütten.

Das Land des Feuers

Um ins Land des Feuers zu gelangen, gehen die Kinder durch ein Tor aus züngelnden Flammen.

3. Ninja-Aufgabe: Sprung durch’s Feuer

Diese Aufgabe erfordert Mut, denn die Kinder springen durch einen Reifen aus Feuer. Um die Landung weicher zu machen, haben wir auf die andere Seite des Reifens eine Luftmatratze mit Decke darüber gelegt.

4. Ninja-Aufgabe: Sprung über’s Feuer

Nachdem sie durch das Feuer gesprungen sind, kommt jetzt der Sprung über die brennenden Baumstämme.

5. Ninja-Aufgabe: Spinjizu

Sich im Kreisel zu drehen gibt einem ein richtiges Gefühl für echtes Spinjizu wie in Ninjago.

Das Land der Blitze

6. Ninja-Aufgabe: Nicht vom Blitz getroffen werden

Bei dieser Aufgabe balancieren die kleinen Ninjas über einen Balken. Dabei dürfen sie sich nicht vom Blitz treffen lassen (Sandsack mit Blitz drauf).

7. Ninja-Aufgabe: Schnell wie der Blitz sein

Ein Ninja muss schnell wie der Blitz sein. Diese Fähigkeit testen wir, indem die Kinder eine Seilbahn hinunter sausen müssen.

Das Land der Erde

Auch in diesem Land warten zwei spannende Aufgaben auf die Ninja-Azubis.

8. Ninja-Aufgabe: Den Laser-Strahlen ausweichen

Für diese Prüfung haben wir ein Seil als Laserstrahlen kreuz und quer zwischen zwei Tore gespannt. An einigen haben wir kleine Glöckchen befestigt, die anfingen zu bimmeln, wenn ein Kind das Seil berührte. Ziel war es, den Weg zu überwinden, ohne die „Laserstrahlen“ zu berühren.

9. Ninja-Aufgabe: Beweglichkeit trainieren

Im Trampolin haben wir ein Gestell aus Poolnudeln aufgebaut, das sich mit Hilfe eines Motors drehte. Eine Poolnudel war im unteren Bereich auf einer Seite der senkrechten Poolnudel angebracht und eine etwa in Brusthöhe auf der anderen Seite. Die Ninjas mussten sich nun abwechselnd ducken oder in die Höhe springen, um nicht getroffen zu werden.

Ausstattung mit Ninja-Waffen

Nachdem die Ninjas ihre Ausbildung abgeschlossen haben, bekommen sie ihre Ninja-Waffen: Wurfsterne, Schwerter und Nunchucks. Damit jeder seine Waffen jederzeit wiedererkennt, dürfen die Ninjas sie individuell gestalten.

Die Wurfsterne

Ihre Wurfsterne dürfen die Ninjas mit Aufklebern verzieren.

Zur Anleitung „Wurfstern basteln“

Die Schwerter

Für ihre Schwerter suchen sich die Ninjas einen Handschutz (Scheiben aus Fotokarton) aus und streifen ihn über den Griff. Dann umwickeln sie den Griff mit bunten Klebebändern.

Zur Anleitung „Ninja-Schwerter selber bauen“

Die Nunchucks

Die Nunchucks können die Kinder mit Washi-Tape individuell gestalten.

Zur Anleitung „Nunchucks selber bauen“

Die Suche nach der entführten Nya

Die Ninjas haben ihre Ausbildung abgeschlossen und sind mit Waffen ausgestattet. Nun sind sie bereit, sich auf die Suche nach der entführten Nya zu machen und sich dem gefährlichen Lord Garmadon zu stellen. Sensei Wu gibt ihnen den ersten Hinweis, der ihnen helfen soll, Nya zu finden. Nya hat es geschafft, immer wieder Stücke ihrer blauen Kleidung auf dem Weg zu verteilen, damit die Ninjas ihr folgen können.

Sofort machen sich die Ninjas auf dem Weg und suchen die Umgebung nach blauen Stofffetzen ab. 

Kampf mit dem Skelett

Nachdem die Ninjas den Stofffetzen um ein paar Häuserecken gefolgt sind, sehen sie sich plötzlich einem Skelett gegenüber. Das Skelett steht auf dem nächsten Hinweis und hält ein Seil in den Händen. Die Ninjas greifen sich das andere Ende des Seils und müssen kräftig ziehen, um das Skelett mit vereinten Kräften von dem Hinweis herunterzuziehen.

Stäbchen-Lauf

Bei den Baumstämmen angelangt, finden die Ninjas eine Schüssel, die mit Reis gefüllt ist, in dem es sich Schlangen gemütlich gemacht haben. 

Da die Schlangen natürlich giftig sind, dürfen sie nicht mit der Hand angefasst werden. Mit Stäbchen müssen die Ninjas je eine Schlange greifen, mit ihr von Baumstamm zu Baumstamm balanzieren und sie am Ende in einer Schale ablegen. 

Als alle Schlangen abtransportiert sind, dürfen die Ninjas den Reis durchwühlen und finden am Boden der Schüssel den nächsten Zettel: Sie müssen die Stieleiche finden, um weitere Hinweise zu bekommen.

Cobras mit Steinschleuder besiegen

Da wir uns auf einem Waldlehrpfad befinden, laufen die Ninjas von Baum zu Baum und schauen unter den Klapptafeln nach, welcher Baum die Stieleiche ist. Unter der Klapptafel bei der Stieleiche finden sie einen weiteren Zettel:

Die Stofffetzen führen die Ninjas bis zu einem Baum, hinter dem sich eine Schleuder und ein Stein befinden (aus Schaumstoff mit Latex-Überzug, Bastelanleitung findet ihr HIER bei uns). Damit müssen sie die Cobras (auf Kartons geklebt) umschießen. Jeder Treffer kostet die Schlangen einen Lebenspunkt. Sind alle 9 Lebenspunkte der Cobras aufgebraucht, sind sie besiegt.

Zur genauen Anleitung „Schießen mit der Riesen-Steinschleuder“

Wurfstern werfen

Als die Ninjas die Cobras besiegt haben, durchsuchen sie die Kartons und finden dort den nächsten Hinweis:

An dem Baum „schwebt“ nicht nur ein Ring (HulaHoop-Reifen mit Nylonschnur), sondern auch ein Korb, in dem sich der nächste Hinweis befindet. Die Ninjas müssen nun mit ihren Wurfsternen durch den Ring werfen. Bei jedem Treffer senkt sich der Korb ein Stück nach unten, bis die Ninjas ihn erreichen können.

Monster-Transport mit Nunchucks

Der Hinweis im Korb zeigt das Foto eines Weiden-Tipis. Da die Kinder sich in der Gegend auskennen, wissen sie sofort, wo die Weiden-Tipis stehen und rennen dort hin.

In den Tipis finden sie Monster (Luftballons mit aufgemalten Monstergesichtern), die sie grimmig anschauen. Diese Monster müssen die Ninjas in ein Auffangbecken transportieren, das ein paar Meter weiter steht. Natürlich dürfen sie die bissigen Monster dabei nicht mit den Händen anfassen.

Statt dessen bilden sie Ketten von jeweils drei Kindern und geben die Monster weiter, indem sie sie mit ihren Nunchucks greifen. Sobald ein Ninja das Monster weitergegeben hat, rennt er an das Ende der Kette, um es dort wieder in Empfang zu nehmen und weiterzugeben.

Als alle Monster im Auffangbecken gelandet sind, dürfen die Ninjas sie zertreten. In jedem Monster befindet sich ein zusammengerollter Zettel, doch nur auf einem Zettel steht der nächste Hinweis. 

Krepp-Hinweise mit Schwertern vom Baum schlagen

Der nächste Hinweis führt die Ninjas zu einem Baum, an dem Kreppbänder hängen. Am Ende jedes Krepp-Bands befindet sich ein Teil eines Bildes. Mit ihren Schwertern schlagen die Ninjas die Hinweise vom Baum.

Nun  können die Ninjas die Puzzle-Teile anhand der Nummern, die sich auf deren Rückseite befinden, sortieren. Nachdem sie die Teile auf einen Zettel geklebt haben, erkennen sie, was das Bild zeigt:

Die gefesselte Nya! 

Und sie erkennen auch, dass sie sich im Garten unter dem Spielhaus befindet! Also geht es in Höchstgeschwindigkeit zurück nach Hause.

TIPP 1:

Damit der Spaß des Herunterschlagens nicht zu kurz war, haben wir nicht nur das Hinweis-Bild zerschnitten, sondern auch noch beliebige andere Bilder aus Kalendern, die wir dann an zusätzlichen Krepp-Bändern befestigt haben. Nur die richtigen Bild-Teile waren auf der Rückseite mit Ziffern beschriftet, sodass die Kinder sie leicht herausfinden konnten.

TIPP 2:

Damit das Anordnen der Puzzle-Stücke besser klappt, haben wir ein Blatt Papier vorbereitet, auf das wir Kästchen in der Größe der Puzzle-Teile aufgemalt, mit doppelseitigem Klebeband versehen und mit Ziffern beschriftet haben. Bei der Party mussten die Kinder dann nur noch die Schutzfolie abziehen und die Puzzle-Teile entsprechend der Nummern aufkleben.

Abschluss-Kampf mit Garmadon und Nyas Befreiung

Vorsichtig schleichen die Ninjas in den Garten und treffen tatsächlich auf Garmadon, der sie auslacht und behauptet, sie könnten ihn nie besiegen! Doch unsere perfekt ausgebildeten Ninjas stürzen sich furchtlos auf den Bösewicht und kämpfen mit ihm, bis er sich geschlagen gibt und kraftlos zu Boden sinkt. Nun können sie endlich Nya befreien!

Verleihung des Ninja-Namens und Belohnung

Auf die tapferen Ninjas warten zur Belohnung Mitgebsel-Tüten. Diese sind jedoch nicht mit den normalen Namen der Gäste, sondern mit ihren Ninja-Namen beschriftet. Um herauszufinden, wem welche Tüte gehört, finden die Ninjas mit Hilfe der Tabelle ihren ehrenhaften Ninja-Namen heraus und nehmen dann stolz ihre Belohnung in Empfang. 

Eine Vorlage für die Tabelle findet ihr HIER bei daily-pia. Danke Pia :-)!

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